Nachhaltige Batterie

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Ziel bei der Forschung und Entwicklung von Batteriezellen. Denn auch wenn Batterien eine wesentliche Schlüsseltechnologie für die Energie- und Verkehrswende sind, so gibt es noch viel Optimierungspotenzial hinsichtlich Ökobilanz und Energieeffizienz. Doch welche Faktoren bestimmen darüber, ob eine Batterie nachhaltig ist? Und wie können die Potenziale ausgeschöpft werden?

Erwerben Sie Grundkenntnisse über das Thema Nachhaltigkeit entlang der Batteriewertschöpfungskette in diesem spezialisierten Weiterbildungsmodul.

Wir erklären Ihnen u.a. wie der  Batteriepass und dieEU-Batterieverordnung eingesetzt werden, sodass Sie ein fundiertes Verständnis für die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln. Sie werden Methoden lernen, um die ökologischen Auswirkungen von Batterien durch Lebenszyklusanalysen (LCA) zu erfassen, sowie die Bedeutung einer Kreislaufwirtschaft für Batterien kennenlernen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz, um Ihr Fachwissen über die Batteriewirtschaft zu vertiefen und sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Nach der Teilnahme… 

…haben Sie ein grundlegendes Verständnis des Battery Passports (BP). Sie verstehen, welche Auswirkungen der BP auf ihr Geschäftsmodell haben wird (Verantwortlichkeiten, Haftung, Konsequenzen bei Non-Compliance, geforderte Datenpunkte und deren Verarbeitung).

…haben Sie ein grundlegendes Verständnis von Ökobilanzierung und konnten ein LCA-Anwendungsbeispiel eigenständig durchlaufen.

ÜBERBLICK
Veranstaltungstyp
Live-Online-Seminar
Format
Online
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Termine, Anmeldefrist und Ort
  • 09.-10. Juli 2024
Dauer/ Ablauf
7 Stunden an zwei Vormittagen von 09:00 bis 12:30 Uhr
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühr
599 euro (USt. befreit gemäß §4 Nr. 22 Buchstabe a UStG)
Präsenz
Online
Veranstalter
Fraunhofer FFB
Veranstaltungsort
Online
Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Absolvent*innen des kostenlosen E-Learnings "Einstieg Batteriewelt"
  • Verschiedene Akteure entlang der Batteriewertschöpfungskette:
    • Hersteller*innen
    • Importeur*innen
    • Exporteur*innen
    • Fernhändler*innen
    • Distributor*innen
  • Unternehmen, die Batterien modifizieren, z. B. für die Wiederverwendung, Wiederaufbereitung oder Wiederverwertung (je nach Geschäftsmodell gelten besondere Verantwortlichkeiten und Haftungen in Bezug auf den Batteriepass).

    Für eine aktive Teilnahme ist es erforderlich, dass Sie über eine funktionierende Kamera und ein Mikrofon verfügen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!
Vorteile auf einen Blick

Erleben Sie ein interaktives Lernumfeld, das nicht nur durch eine Vielzahl praktischer Übungen und durchdachter Hands-on-Methoden besticht, sondern auch durch die Förderung eines aktiven Austauschs und gemeinsamen Lernens. Sie haben nicht nur die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sondern auch von den Erfahrungen und Perspektiven anderer Teilnehmenden zu profitieren.

LERNZIELE

Nach der Teilnahme… 

…haben Sie ein grundlegendes Verständnis des Battery Passports (BP). Sie verstehen, welche Auswirkungen der BP auf ihr Geschäftsmodell haben wird (Verantwortlichkeiten, Haftung, Konsequenzen bei Non-Compliance, geforderte Datenpunkte und deren Verarbeitung).

…haben Sie ein grundlegendes Verständnis von Ökobilanzierung und konnten ein LCA-Anwendungsbeispiel eigenständig durchlaufen.

TRAINER*INNEN

Nina Hagemann

Nina Hagemann arbeitet als Nachhaltigkeitsmanagerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB. Ihre Schwerpunkte liegen auf der Operationalisierung von Environmental, Social and Corporate Governance (ESG)-Regularien wie der EU-Batterieverordnung und dem Battery Passport. In einem aktuellen Projekt erarbeitet sie als Teil eines Konsortiums aus Industrie und Forschung einen Battery Pass Demonstrator. Der Demonstrator soll als ein erstes Anwendungsbeispiel eines digitalen Produktpasses für Batterien dienen und besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung der EU-Regularien unterstützen. 

Miriam Mitterfellner

Miriam Mitterfellner arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB und beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit von Batteriezellen entlang der Wertschöpfungskette. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der ökologischen Bewertung mithilfe von Tools wie der Ökobilanzierung (LCA), was auch der Fokus ihres Masterstudiums war. Mithilfe von Ökobilanzen können ökologische Risiken erkannt werden und neue Produktionsverfahren und Produktinnovationen bewertet werden.